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Folge 045 - Aus gutem Glauben -
ausgestrahlt am 24.08.1998
Christine Walter liegt auf ihrem Bett un beißt
genüsslich in eine saure Gurke. Sie
begrüßt Vivien mit einem Spruch, der sie sehr
glücklich macht. Der Bulle sei
trächtig, meint sie nur kurz und Vivien strahlt über
ihr ganzes Gesicht. Ab
sofort bekommt Walter Schwangerschaftsgymnastik und
Rückenmassagen von ihr
verordnet. Auch vor einem Rauchverbot bleibt sie nicht verschont. Jetzt
fehlt
beiden nur noch eine Sache zum ganzen Glück.
Walter vertraut Silke ihre Schangerschaft an, in der Hoffnung, sie
setzt sich
für eine erneute Zusammenlegung von ihr und Vivi ein. Sike tut
dies auch, doch
der Geier, so wird Jutta öfters bezeichnet, macht eine
große Sache daraus. Vergeblich
sucht sie unter dem männlichen Personal den Vater. Vivien und
Walter sind
derweil von Silke bitter enttäuscht.
Keinen guten Stand hat Maximilian Ahrens, der neue Anstaltspfarrer, bei
Gitting. Immerhin ist Katrin Tornow mit Hilfe eines als Pfarrer
verkleideten
Sträfling geflohen. Und das unter seiner Führung.
Jutta Adler empfängt ihn in
ihrer gewohnten Art. Also nicht unbedingt mit offenen Armen und weil
Walter
sich bei ihrer ersten Begegnung auch noch übergibt, glaubt er,
in dieser
Anstalt keine gute Aussicht zu haben. Doch so schnell gibt er nicht auf
und
lässt sich von Kittler jeden Winkel dieses
Gefängnisses zeigen ...
Folge 046 - Vivis
Versuchung - ausgestrahlt am 07.09.1998
Eine Neue kommt in die Anstalt und geht gleich in die Offensive. Sie
stellt
sich als Mona Suttner vor und ist die Betreiberin eines exklusiven
Callgirl-Ringes. Den Frauen der Station B macht sie das Angebot, nach
ihrer
Entlassung von ihr für zwei Jahre mietfrei eine Wohnung zu
bekommen. Im
Gegenzug verlangt sie, dass die entsprechenden Frauen ein halbes Jahr
für sie
arbeiten sollen.
Vivien macht sich derzeit große Sorgen um ihre Zukunft. Sie
weiß, dass sie
alleine sich nach der Entlassung um das Kind kümmern muss. Ihr
ist es egal,
welchen Job sie bekommt, hauptsache sie hat überhaupt einen.
Aus diesem Grund
geht sie zu Pfarrer Maximilian. Er hat bei seiner ersten Rede
erzählt, dass er
sich für die Frauen bei der Wiedereingliederung in der
Freiheit einsetzen wird.
Als sie ihm von ihrem Problem erzählt, bietet er ihr
für den nächsten Freigang
an, dass sie sich beim Gemeindeamt vorstellen kann. Kein Job, um viel
zu
verdienen, aber gut als Starthilfe geeignet. Doch Vivien hat auch Monas
Angebot
mitbekommen und gerät in einen Konflikt. Als Mona ihr klar
macht, welches Leben
sie und ihr Kind als Sozialhilfeempfänger erwartet, nimmt sie
das Angebot an.
Mona hat für Vivien einen Freigang über ihre guten
Beziehungen zum
Justizministerium organisiert. Sie brauchte dazu nicht mal Jutta Adler.
Ohne
Walter zu erzählen, was sie vor hat, tritt sie diesen an. Vor
dem Tor wartet
eine Mitarbeiterin Monas in einem Sportwagen. Sie zeigt Vivi die
luxuriös
eingerichteten Wohnungen. An diesem Tag bleibt keine Zeit mehr, um sich
beim
Gemeindeamt vorzustellen. Sie läßt sich auf den Deal
mit Mona ein, doch der
Pfarrer ist enttäuscht, weil sie seine Hilfestellung nicht
angenommen hat.
Daniel hat sich bei Lollo nicht mehr gemeldet, seit sie aus dem
Krankenhaus
entlassen wurde. Der Pfarrer Maximilian ermutigt sie, bei Daniel
anzurufen. Als
sie dies tut, meldet sich erst eine Frauenstimme am Telefon und einen
kurzen
Moment später Daniel. Er versucht Lollo zu
besänftigen, doch sie beschleicht
ein ungutes Gefühl und besteht darauf, dass er sie besucht.
Nach einer Art
Verhör, gibt er zu, schon vor ihrer Krankheit ein
Verhältnis mit seiner
Kollegin gehabt zu haben ...
Folge 047 - Untreue - ausgestrahlt am 14.09.1998
Lollo bricht den Kontakt zu Daniel ab. Selbst seine Briefe wandern
ungelesen in
den Müll. Daniel bittet Maximilian darum, ihr einen Brief zu
überreichen. Doch
als der wieder im Papierkorb landet, bringt der Pfarrer sie dazu, ihn
doch zu
öffnen. Er enthält eine Kassette mit ihrem
Lieblingslied. Es stammt aus einem
Film, den sie gemeinsam gesehen hatten.
Dieses Lied geht ihr derart unter die Haut, dass sie wieder bereit ist,
mit
Daniel zu sprechen. Er schwört, dass das Verhältnis
zu seiner Kollegin beendet
sei und er nur sie liebe, doch schon beim nächsten Anruf
bestätigt sich das
Gegenteil. Sie hört die Frauenstimme auf dem Anrufbeantworter.
Diese Stimme
verspricht, heute sanfter, aber Daniel dafür überall
zu beißen. Jetzt ist für
Lollo die Beziehung endgültig aus. Sie erklärt
Daniel, dass sie sich scheiden
lassen wolle. Er geht zum Pfarrer und wird an das Eheversprechen
erinnert, dass
er geleistet habe, als er gesteht, beide Frauen zu lieben.
Vivien hat es sich anders überlegt. Sie will nicht
für Mona arbeiten. Doch die
will sie nicht aus der Vereinbarung lassen und schmeichelt sich bei
Walter ein.
Nachdem sie sich näher kennengelernt haben, beginnt Mona ein
Pokerspiel. Erst
lässt sie Walter hoch gewinnen, aber dann fängt sie
an, falsch zu spielen. Sie
bekommt heimlich Karten zugesteckt, doch Vivien ertappt sie dabei.
Sofort lässt sie das falsche Spiel auffliegen, bevor Walter
alles verloren hat.
Ihr gelingt es, ohne Beweise ihrer aufgebrachten Freundin klar zu
machen, was
Mona vor hatte. Sie beichtet Walter das von ihr angenommene Angebot.
Mona hatte
vor, sie beim Pokerspiel so abzuzocken, dass Walter von ihr
abhängig gewesen
wäre. Vivi hätte dann die Schulden bei ihr abarbeiten
müssen.
Bei Jutta Adler ist endlich auch etwas positives rausgesprungen. Silke
konnte
sie überzeugen, ein Fernrohr für Uschi zu kaufen. Sie
steht jeden Abend am
Fenster und träumt von ihrer Tochter ...
Folge
048 - Auge um Auge - ausgestrahlt am 21.09.1998
Die Frauen der Station berufen eine "Gerichtsverhandlung" ein, denn
sie sind der Meinung, dass Mona eine Strafe verdient. Sie hatte
gemerkt, dass
Walter ausgerastet ist, weil Mona Vivi auf den Strich schicken wollte.
Darum
bezahlte sie zwei Frauen als Bodyguards, die ihre Aufgabe auch prompt
erledigten. Als Walter Mona unter der Dusche angreifen wollte, wurde
sie von
hinten gepackt und auf den Kachelboden geworfen. Durch die Wucht des
Aufpralls
erleidete sie eine Fehlgeburt. Sie war über den Verlust so
verbittert, dass
selbst Vivien ihr das Vorhaben, Mona zu Töten, nicht ausreden
konnte.
Walter schüchterte als erstes die Bodyguards ein und ging dann
erneut auf Mona
los. Uschi konnte, von Vivi alarmiert, gerade noch das Schlimmste
verhindern. Obwohl
Mona sich bei der Verhandlung geschickt verteidigt, wird sie zu 100.000
DM
Strafe verurteil, die sie an Walter zahlen muss. Zusätzlich
muss sie für zwei
Tage in den Bunker. Da Mona das Urteil nicht anerkennen will, macht
Uschi ihr
klar, dass sie keinen Schutz mehr hat, wenn sie dieser Meinung bleibt.
Susannes Anwalt Maybach kommt, um ihr zu berichten, dass Nina sich bei
ihrer
Aussage tapfer geschlagen hat. Susanne erzählt ihm, dass sie
enttäuscht darüber
war, weil er beim Besuch einer weiteren Mandantin in dieser Anstalt
nicht zu
ihr kam. Er bemerkt, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Mit Hilfe des
Pfarrers organisiert er ein Candlelight-Dinner. Es endete mit einem
sanften
Kuss ...
Folge
049 - Der Antrag - ausgestrahlt am 05.10.1998
Lollo und Uschi raten Susanne, wegen des überraschenden
Heiratsantrages von
Maybach, von einer Knastehe ab. Pfarrer Maximilian erklärt
ihr, ihre Gefühle
für ihn als Partner nicht mit denen als Anwalt zu vermischen.
Sie solle mit
dieser Entscheidung bis zu ihrer Entlassung warten. Den kostbaren Ring,
den sie
von ihm erhalten hatte, gibt sie ihm zurück und versucht ihm
die Lage zu
erklären. Maybach ist enttäuscht aber möchte
Susanne nicht weiter drängen. Ihre
Kinder, Nina und Martin haben den Anwalt schon längst in ihr
Herz geschlossen
und verstehen das Verhalten der Mutter nicht.
Als die Schwiegermutter und Oma einen Herzanfall erleidet, droht den
beiden
Kinder die Einweisung in ein Heim. Nina hat einen Plan, den sie mit
Unterstützung von Maximilian in die Tat umsetzen will. Sie
erzählt Maybach,
dass es sich ihre Mutter anders überlegt hat und den
Heiratsantrag annehmen
wird. Als der Anwalt mit den Kindern zu Susanne geht, um ihr seine
Freude
darüber zu gestehen, klärt Nina die Sache im
Besucherraum vor allen auf. Selbst
der Pfarrer zeigt, dass er das Zusammenfinden der beiden für
gut hält. Sie gibt
nach und nimmt den Antrag an.
Vor dem Gefängnis herrscht reger Betrieb. Es sind viele
Presseleute da, um von
der Millionärin Katharina von Preiss zu berichten. Sie muss in
der Anstalt eine
Strafe wegen Trunkenheit am Steuer, Widerstand gegen die Staatsgewalt
und
Missachtung des Gerichts absitzen. Jutta Adler erklärt ihr
unmissverständlich,
dass sie hier keine Sonderbehandlung erfährt.
Folge
050 - Sissis Brief - ausgestrahlt am 12.10.1998
Ilse gerät unter Druck. Sie hat Jeanette immernoch nicht
erzählt, dass sie ihr
Geld verspekuliert hatte. Nun hat diese aber Freigang und
möchte sich ihr Geld
aus dem Schließfach abholen. Ilse versucht, die ganze Sache
mit Hilfe von
Gregor zu verhindern. Als Jeanette voller Zorn zurück zur
Anstalt kommt, merkt
sie von alleine, dass Gregor keinen Erfolg hatte. Sie verlangt alles
sofort
zurück und es ist ihr auch egal, woher und mit welchen Mitteln
Ilse das
versucht.
Da Jeanette schon für die Millionärin als Putzfrau
arbeitet, muss dies Ilse
zuerst übernehmen um ihre Schulden abzuarbeiten. Sie
erfährt, dass Katharina
von Preiss absolut besessen für Kaiserin Sissi
schwärmt. Ilse ist
Scheckbetrügerin und im Handschriften fälschen
einsame Klasse. Sie lässt sich
von Gregor sowohl die Vorlage, als auch Leerseiten aus einem Buch des
19. Jahrhunderts
besorgen. Mit Tusche macht sie sich an die Arbeit.
Frau von Preiss ist sich sicher, dass der Brief echt ist und macht Ilse
ein
Angebot über 10.000 DM. Aber sie will auch die anderen Briefe
sehen und
eventuell kaufen, von denen ihr Ilse erzählt hatte. Lollo, ist
das Geschick von
Ilse im Umgang mit Tusche auch aufgefallen, doch seit ihrer Trennung
von Daniel
trinkt sie lieber jeden Abend ihren selbstgebrannten Schnaps.
Jutta erschrack zuerst, als ihr Nachbar mit einer Axt in ihrer
Tür stand. Er
erklärte aber, Juttas Mutter wäre mit dem Rollstuhl
umgefallen und er musste
die Tür aufbrechen. Elisabeth lädt ihn aus Dank zum
Essen ein und Jutta muss
kochen ...
Folge
051 - Juttas großer Tag - ausgestrahlt am 02.11.1998
20 Jahre Haftanstalt. Das Dienstjubiläum von Jutta steht an.
Walter hält ein
treffendes Plakat hoch, auf dem steht: "20 Jahre sind genug - Freiheit
für
den Geier". Doch Jutta begegnet dieser Aktion nicht, wie erwartet, mit
einer Strafe für Walter, sondern mit einem ironisch gemeinten
Dank, dass
wenigsten diese an sie gedacht hätte. Als abgesandte des
Ministeriums erscheint
auch Evelyn auf der Feier.
Juttas Mutter ist wieder aus dem Krankenhaus, in das sie wegen eines
Schwächeanfall kam, entlassen worden und entlockt dem Nachbarn
Ulrich, dass er
und Jutta sich näher gekommen sind. Jutta hatte mit ihm die
letzte Nacht
verbracht. Als er Abends mit einem Blumenstrauss für Elisabeth
vor der Tür
steht, wird er von der eifersüchtigen alten Dame
zurückgestoßen. Jutta zieht
sich an und geht mit zu Ulrich.
Lollo läuft immer verwahrloster durch die Anstalt. Die anderen
Frauen machen
sich große Sorgen und bitten den Pfarrer, etwas zu
unternehmen. Er versucht, da
die Renovierung der Kapelle ansteht, Lollo zur Mithilfe zu gewinnen, um
sieetwas abzulenken. Doch vor lauter Selbstmitleid behauptet sie, er
wäre ein
versponnener Pfaffe und hätte erst recht keine Ahnung vom
richtigen Leben.
Angesichts dieser Worte platzt ihm der Kragen und er schreit sie an. Er
habe
schon viele Frauen und Kinder sterben sehen, verglichen mit diesen
Menschen
hätte Lollo noch sehr viel Glück gehabt. Dennoch
hatten eben diese Menschen
sehr viel mehr Energie als Lollo, die sich jetzt hinter ihrem
Selbstmitleid
versteckt. Lollo ist am nächsten Tag wieder gewaschen und
zieht sich ordentlich
an. Da hat diese etwas andere Predigt wohl geholfen ...
Folge
052 - Die Versuchung (II) - ausgestrahlt am 09.11.1998
Maximilian hat Lollo davon überzeugt, ihm bei der Renovierung
der Kapelle zu
helfen und sie haben sich etwas näher kennengelernt. Als sie
eines Tages in der
Bibel liest und auf das Hohelied Salomons, dass von der Liebe zwischen
Mann und
Frau handelt, stößt, bemerkt sie ihre Liebe zu
Maximilian. Sie vertraut sich
Mutz an, doch die versucht ihr klarzumachen, dass er ein
Gelübde abgelegt hat,
wie das in der katholischen Kirche üblich sei.
Ein Moment genügt, in dem sie und Maximilian allein sind, um
den Pfarrer zu
küssen. Jetzt liegt es an ihm, angemessen zu reagieren. Doch
obwohl Lollo
glaubt, seine Liebe zu ihr deutlich zu spüren, macht er ihr
klar, dass er dies
nicht tun darf. Lollo geht enttäuscht zurück. Doch
bei der Eröffnung der
Kapelle ist sie wieder da und saugt jedes Wort seiner Predigt auf.
Jutta versuch herauszufinden, wieso das Ministerium ihr den Ausgang
gewährt
hat. Walter bemerkt, dass der Druck, den sie auf Mona ausübt,
Früchte trägt. Sie
haben vereinbart, eine Mitarbeiterin würde sich mit Walter
treffen und ihr die
100.000 DM bar auszahlen. Doch die neue Anordnung von Jutta, einen
Wachposten
als Begleiter mitzuschicken, könnte die Geldübergabe
unmöglich machen. Kittler,
der Begleiter von Walter ist aber eingeweiht, ausserdem steht er auf
Mona und
so geht er nur beiläufig mit.
Mandy, die Mitarbeiterin,
die das Geld bringen sollte erscheint aber nicht zum
Treffpunkt. Voller Zorn stellt Walter Mona zur Rede. Als diese bei
Mandy anruft
und die einfach auflegt, weiß sie, dass sie draussen nicht
mehr der Boß ist ...
Folge 053 - Die
Verführung - ausgestrahlt am 16.11.1998
Mandy hat es geschafft, sich das Rotlichtimperium
samt den Ersparnissen
von Mona unter den Nagel zu reißen. Sie hatte Mona noch ganz
schadenfroh erklärt, dass sie wieder von ganz unten beginnen
soll.
Walter dagegen glaubt Monas Geschichte nicht und schlägt sie
und ihre
Zelle zusammen. Uschi streicht ihr deshalb die Hälfte des
Geldes,
welches sie von Mona bekommen sollte.
Als Mona von ihrer Freundin Gina besucht wird, kommt ihr eine Idee. Sie
überredet Gina, Koks in den Knast zu schmuggeln, damit sie
wieder zu
Geld komme. Tatsächlich ist durch das Fehlen von Dagmar und
Katrin eine
große Lücke in diesem Gebiet entstanden. Um
gefahrlos an die Drogen zu
gelangen verführt sie Kittler während seines
Nachtdienstes. Und der
wird ihr sexuell hörig.
Walter muss wegen der Prügelei für längere
Zeit in den Bunker. Da sie
wegen ihrer zunehmenden Aggressivität von den anderen Frauen
abgelehnt
wurde, ist diese Zeit sehr schlimm für sie. Auch Vivien
distanzierte
sich eine Weile von ihr. Doch sie bekommt die Genehmigung, Walter zu
besuchen und beide versöhnen sich wieder.
Maybach und Susannes Kinder hätten fast einen schlimmen
Autounfall
gehabt. In der Werkstatt erfährt er, dass die Bremsleitung
defekt
gewesen sei und Fremdeinwirkung in diesem Fall nicht
auszuschließen
sei. Die Kinder verplappern sich allerdings bei ihrem nächsten
Besuch
der Mutter und Susanne bekommt Angst ...
Folge 054 - Der
Anschlag - ausgestrahlt am 23.11.1998
Susanne, Maybach und ein Polizist werden im Flur des Gerichts von einem
Killer angegriffen. Der Polizist ist sofort tod. Maybach wird schwer
verletzt in eine Klinik eingeliefert. Susanne hatte offenbar nur
Glück,
dass die Waffe des Täters solange klemmte, bis sich die ersten
Beamten
näherten. Sie konnte den Täter genau sehen, doch
bevor sie ihre Aussage
machen kann bekommt sie einen Brief ohne Absender. Der Inhalt
lässt sie
erblassen. Fotos ihrer Kinder, die von einem Fadenkreuz erfasst sind,
sprechen eine deutliche Sprache. Daher traut sie sich nicht, eine
Aussage zu machen und sie behauptet, der Täter hätte
eine Maske
getragen.
Nur Vivien erzählt sie, was vorgefallen war und die schaltet
den
Pfarrer ein, als sie merkt, dass ihre Überzeugungsversuche ,
doch zur
Polizei zu gehen fehl schlagen. Er schafft es, trotz einigen
bösen
Worten mit Hilfe der Kinder Susanne zu überzeugen. Sie zeiht
ihre
Aussage zurück und identifiziert den Killer.
Da Vivien und Susanne sehr besorgt um die Kinder sind, verbringen sie
viel Zeit miteinander. Walter fühlt sich daher
vernachlässigt und
durchsucht sogar Vivis Zelle. Sie findet den Brief von Susanne an Vivi
über ihr einmaliges sexuelles Abenteuer miteinander. Sie
fühlt sich
derart hintergangen, dass sie zu Vivien geht und mit ruhiger Stimme
erklärt, dass es aus sei.
Mona schafft es, Kittler dazu zu bewegen, dass er Katharina von Preiss
im Kofferraum seines Wagens nach draussen zu bringen und ihr somit zu
einen extra Freigang zu verhelfen. Natürlich lässt
sie sich das von der
Millionärin fürstlich bezahlen ...
Folge 055 -
Schöne Aussichten - ausgestrahlt am 30.11.1998
Jeanette ist wieder einmal in ihrem Element. Sie hat
gelauscht und
erfahren, was Mona für die Millionärin tut. Sie will
auch an solch
einer Tour teilnehmen und spricht Mona an. Kittlers Grund für
den
nächtlichen Fahrdienst ist der verstauchte Fuß
Juttas, der aber aus
seiner Sicht heraus, bald wieder in Ordnung ist. Er stimmt zu und nimmt
Jeanette mit.
Ausgerechnet bei der letzten Fahrt gerät er in eine Kontrolle
beim
Pförtner. Er kann ihn jedoch davon überzeugen, dass
sein Kofferraum
voller Akten sei und darf passieren. Die beiden Frauen schaffen es,
sich unbemerkt in ihre Zellen zu schleichen, bevor der misstrauisch
gewordene Gitting sich Kittler aufdrängt, beim Ausladen der
Akten zu
helfen. Beide schauen verdutzt in einen leeren Kofferraum. Gitting gibt
aber nicht nach und spricht mit Jutta, die kurz darauf Kittler zu sich
bestellt. Sie erklärt, dass Gitting ihn sehr häufig
mit Mona sieht,
aber Kittler stellt die Aussage seines Kollegen ganz geschickt als
Mobbing- Versuch dar.
Walter schmust derweil vor den Augen Viviens mit anderen Frauen. Auch
Susannes Vermittlungsversuche bleiben ungehört. Als Vivi genug
davon
hat, zieht sie sich zurück. Jetzt will Walter wieder mit ihr
reden,
fordert aber immernoch eine Entschuldigung für den
Seitensprung mit
Susanne. Vivi wirft aber Walter vor, immer nur von Liebe zu reden, aber
in solchen Situationen versage sie immer. Sie trifft auf den
Elektriker, der die unsaubere Arbeit seines Kollegen ausbaden und neu
machen muss. Die beiden finden sich sofort sympatisch und an seinem
ersten freien Tag kommt er sie privat besuchen ...
Folge
056 - Gewissensbisse - ausgestrahlt 07.12.1998
Vivien versucht, vor die Berwährungskommission zu gelangen,
aber trotz
der Unterstützung durch Pfarrer Maximilian wird sie abgelehnt.
Sie muss
erkennen, dass ihre abgelehnten Spitzeldienste für Jutta ein
Grund für
das Scheitern ihres Bewährungsantrages war. Sie ist sehr
traurig
daruber, vor allem jetzt, wo sie sich immer mehr zu Matthias, dem
Elektriker, hingezogen fühlt.
Walter beobachtet die beiden bei einem zärtlichen
Gespräch und weil sie
noch unter der Trennung leidet, rastet sie wiedereinmal aus und
schlägt
ihn zusammen. Vivien ist entsetzt und sagt Walter, dass diese nur
zuschlagen und verletzen kann. Sie muss feststellen, dass sie Walter
nicht mehr liebt.
Da Gitting durch seine Wachsamkeit ihre Drogengeschäfte
stört und schon
fast ihrer Beziehung zu Kittler auf die Schliche kommt, heuert sie die
neue Insassin Conny an. Sie soll Gitting verführen, damit er
sie nicht
weiter stört. Doch der bleibt standhaft. Als Conny das
bemerkt,
versucht sie es mit anderen Mitteln. Sie verletzt sich unter der Dusche
selbst mit einem Schraubenziehr und schreit um Hilfe.
Dem herbeigeeilten Gitting versucht sie, die Hose zu öffnen,
doch das
gelingt ihr nicht. Die Vollzugsbeamtin Birgit Schnoor hatte die
Hilferufe auch gehört und als sie in die Dusche schaut, bietet
sich ihr
ein eindeutiges Bild. Gitting wird wegen des Verdachts der
Vergewaltigung suspendiert, obwohl Dr. Beck sagt, dass die Verletzungen
nicht von einer Vergewaltigung, sondern einem spitzen Gegenstand
stammen.
Als Vivien nach einem Bad bemerkt, dass das Wasser nicht richtig
abfließt, will kurzerhand das Abflussrohr aufschrauben. Dabei
findet
sie den blutbeschmierten Schraubenzieher und ihr wird sofort klar, was
tatsächlich hier passiert ist. Jetzt steckt siein einem
Dilemma. Soll
sie die Wahrheit sagen und vor den anderen als Verräterin
dastehen,
oder soll sie Conny decken und ihre Bewährungschance
verspielen ...
Folge 057 -
Vogelfrei - ausgestrahlt am 14.12.1998
Durch das Beweisstück, dass Vivien gefunden hatte, wird
Gitting wieder
in den Dienst gestellt. Die anderen Frauen vermuten sofort einen
Spitzel unter sich. Mona bringt Kittler dazu, herauszufinden, wer diese
Verräterin ist. Durch einen Trick erfährt er von der
Sekretärin Mohr,
dass Vivis Name auf der Bewährungsliste nachträglich
erschienen ist.
Für alle Insassen reicht das als Beweis.
Bei der folgenden Gerichtsverhandlung gibt Vivien zu, die Tatwaffe
gefunden und an Jutta ausgehändigt zu haben. Sie wird von
Uschi aus der
Gemeinschaft ausgestoßen. Die Einzigsten, die noch zu ihr
stehen sind
Susanne und Mutz, doch die können sie auch nicht vor Mona
beschützen.
Nach mehreren Anschlägen gegen sich, versucht sie Walter um
Hilfe zu
bitten, aber die meint, nur wenn sie wieder eine Beziehung mit ihr
eingehen würde.
Als Uschi mitbekommt wieviel Vivi einstecken muss, beruft sie eine neue
Gerichtsverhandlung ein. Sie soll noch eine Chance bekommen, sich vor
den Frauen zu rechtfertigen. Doch die clevere Mona schafft es, Conny
mit zur Verhandlung zu bringen. Durch ihr perfektes Schauspiel kocht
die Stimmung gegen Vivi erneut hoch. Sie hat keine Chance. Als Conny
sie in der Badewanne ertränken will, schreitet Walter ein und
rettet
ihr das Leben. Sie hat erkannt, dass sie sie immernoch liebt. Doch
dafür ist es zu spät. Vivi zeigt sich zwar dankbar,
doch sie will keine
Beziehung mehr zu Walter.
Erst jetzt bemerkt Jutta, in welcher Gefahr sich Vivien befindet und
lässt sie verlegen. Tags darauf wird sie entlassen und
schließt
Matthias in die Arme ...
Folge 058 - Die Fälschung - ausgestrahlt am
28.12.1998
Jeanette kommt hinter den Betrug von Ilse und erpresst sie, noch einen
zweiten Brief anzufertigen. Da sie kein Papier im entsprechenden Alter
mehr hat, muss sie ein neues Blatt künstlich altern lassen.
Von Gregor
kann sie sich kein Älteres besorgen lassen,weil sie ihm
versprochen
hatte, nie wieder rückfällig zu werden. Die
Millionärin fällt erneut
darauf herein und zahlt noch 5.000 DM obendrauf. Als Ilse nach dem
Grund für die Sonderzahlung fragt, erklärt ihr
Katharina, dass sie den
ersten Brief, entgegen ihrer Vereinbarung, doch an die Presse gab.
Ilse weiß, dass der Schwindel jetzt auffliegen wird und
beichtet ihr
den Betrug. Doch um den Brief wieder zurückzuziehen ist es zu
spät.
Alles steht am Tag von Katharinas Entlassung in den Zeitungen. Und die
Presse zerreißt sich den Mund darüber, dass
ausgerechnet eine
Sissi-Expertin sich hat so übers Ohr hauen lassen.
Doch als Katharinas Limousine vorfährt, schafft es Gregor,
Kontakt mit
ihr aufzunehmen. Er kann ihr glaubhaft machen, dass Ilse Opfer einer
Erpressung wurde. Katharina von Preiss ist sehr
großzügig. Sie gibt
Ilse die fehlenden 10.000 DM und eröffnet ihr noch das
Angebot, mit an
der Gestaltung einer Sissi-Zeitschrift zu arbeiten.
Die Vollzugsbeamtin Silke Jacoby redet mit Juttas Mutter Elisabeth. Sie
macht ihr klar, dass sie sich nicht weiter in die Beziehung ihrer
Tochter einmischen darf, da sie Jutta dann verlieren könnte.
Inzwischen
hat Jutta erste Sorgen in ihrer Beziehung. Sie war den halben Tag auf
Achse, um sich für ihn schön zu machen, doch zum
Abendessen bei
Kerzenschein kommt er erst, als diese schon längst
runtergebrannt waren
...
Folge
059 - Große Pläne - ausgestrahlt am 04.01.1999
Juttas Verdacht, ihr Lebensgefährte Ulrich habe eine
Affäre, erweist
sich als unbegründet. Als Ulrich ihr mitteilt, seine Firma
plane, ihn
nach Mallorca zu versetzen, willigt Jutta spontan und begeistert ein,
ihn zu begleiten. Auch die Ängste von Juttas Mutter Elisabeth,
die
fürchtet, allein zurückbleiben zu müssen,
kann Ulrich beruhigen: Er
beteuert, dass in Mallorca auch für Elisabeth Platz genug sein
werde.
Während Elisabeth in der folgenden Zeit fleißig
Spanisch lernt und
Ulrich per Makler auf der Suche nach einem passenden Wohnhaus ist,
erfährt Jutta von dem Beschluß des Justizsenators,
die leitende
Position in Reutlitz nicht zur Neubesetzung auszuschreiben.
Plötzlich wird Jutta klar, wie wichtig ihr die Arbeit in
Reutlitz ist.
Sie traut sich jedoch nicht, Ulrich die Wahrheit über ihren
Sinneswandel zu sagen. Ihr Schweigen führt
schließlich beinahe zum
endgültigen Bruch der Beziehung. Erst eine Aussprache im
letzten Moment
veranlaßt Ulrich schließlich zu dem schweren
Entschluß, aus Liebe zu
Jutta auf seine Versetzung nach Mallorca zu verzichten.
Unterdessen ist Susanne immer noch in großer Sorge um ihren
Verlobten
Thomas Maybach, der seit dem Attentat noch nicht wieder aus dem Koma
erwacht ist. Als Susanne Benita Wolf, eine neue Mitgefangene,
kennenlernt, die behauptet, selbst einmal im Koma gelegen zu haben, und
durch die emotionale Zuwendung ihres Freundes wieder zu
Bewußtsein
gekommen zu sein, entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen
Susanne und Benita. Auch Lollo und Pfarrer Maximilian kommen sich bei
der gemeinsamen Organisation einer Geschenkaktion für die
Frauen in
Reutlitz wieder näher.
Folge 060 -
Tödlicher Irrtum - ausgestrahlt am 18.01.1999
Je näher der Prozeß gegen Maybachs
Attentäter rückt, desto inniger wird
die Freundschaft zwischen Susanne und Benita. Susanne ahnt nicht, dass
Benita in Wahrheit eine gedungene Mörderin ist, die mit allen
Mitteln
verhindern soll, dass Susanne vor Gericht gegen den Attentäter
aussagt.
Der erste Mordanschlag, den Benita unternimmt, mißlingt, doch
schon
bald hat die Mörderin eine zweite Chance: Susanne liegt
wehrlos in der
Badewanne, als Lollo hereinkommt, um sie im Auftrag von Ilse vor der
undurchsichtigen Benita zu warnen. Lollo hat Susannes Bademantel
angezogen - eine Unachtsamkeit mit tödlichen Konsequenzen,
denn in der
Zwischenzeit ist auch die mit einem Messer bewaffnete Benita im
Baderaum erschienen, und im Glauben, ihre 'Zielperson' vor sich zu
haben, sticht sie zu.
Kurz nach Lollos Ermordung kehrt Gitting nach Reutlitz zurück.
Mißtrauisch beobachtet er Mona, Conny und Kittler. Gitting
weiß, dass
er höllisch aufpassen muss, um nicht erneut in eine Falle zu
tappen.
Doch auch für Mona sind andere Zeiten angebrochen, denn
Kittler ist
inzwischen so ängstlich geworden, dass er als Drogenkurier
kaum mehr
einsetzbar ist. Aus Angst vor Entdeckung vernichtet Kittler
schließlich
sogar eine gerade eingetroffene Drogenlieferung für Mona.
Folge 061 - Dicke
Dinger - ausgestrahlt am 25.01.1999
Mona hat einen neuen Plan, wie sie Drogen nach Reutlitz schmuggeln
kann. Über Möhrchen, Sibylle Mohr, wird ein Paket mit
'Hygienartikeln'
bestellt, in dem jedoch in Wirklichkeit Vibratoren versteckt sind.
Einer davon ist mit Kokain gefüllt. Dummerweise erwartet
Maximilian zur
gleichen Zeit eine Lieferung Kerzen, und es kommt zu einer Verwechslung
der beiden eingehenden Pakete. Maximilan staunt nicht schlecht
über den
Inhalt des Paketes.
Mona ist bestürzt über die Verwechslung, ahnt aber
nicht, dass es noch
schlimmer kommt: Möhrchen hat sich aus Neugier vor Ablieferung
der
Pakete ausgerechnet den mit den Drogen gefüllten Vibrator aus
dem
Karton genommen und ihn in Jeannettes Putzwagen versteckt. Dort hat
sich der Vibrator geöffnet und das Kokain mit dem
Scheuerpulver
vermischt. Als die wutschnaubende Mona den fehlenden Vibrator endlich
findet, ist klar, dass auch diese Drogenlieferung für sie
verloren ist.
Unterdessen bekommt Station B einen Neuzugang: Barbara "Blondie"
Koschinski. Keiner kann sich vorstellen, dass diese gutmütige
Person
einen Banküberfall im großen Stil
durchgeführt haben soll. Auch Gitting
reagiert irritiert auf Blondies unschuldige Erscheinung. Er ist sich
sicher, dass mit Blondie etwas nicht stimmt. Er liegt zwar richtig,
aber er kennt Blondies wahres Geheimnis nicht: Sie ist
tatsächlich
unschuldig und nimmt ihrer Schwester zuliebe die
fünfzehnjährige
Haftstrafe auf sich, weil sie glaubt, bald sterben zu müssen.
Folge
062 - Falsche Diagnose - ausgestrahlt am 01.02.1999
Maybach ist immer noch nicht wieder aus dem Koma erwacht. Dr. Lindner
ist der Überzeugung, dass nur noch die persönliche
Anwesenheit von
Susanne Maybachs Zustand verbessern könnte. Als Susanne Jutta
daraufhin
um Freigänge bittet, lehnt diese jedoch - unter Berufung auf
ihre
Vorschriften - ab. Verzweifelt versucht Susanne daraufhin Dr. Beck zu
überreden, sie mithilfe einer falschen Diagnose in das
Krankenhaus
einzuweisen, in dem auch Maybach liegt. Erst lehnt auch Beck ab, aber
als Maybachs Zustand sich weiter verschlechtert und Susanne dem
psychischen Zusammenbruch nahe ist, besinnt sich Beck und
'diagnostiziert' eine akute Blinddarmreizung.
Während Susanne mit ihrer Anwesenheit im Krankenhaus eine
Besserung in
Maybachs Befinden herbeiführen kann, tauchen in Reutlitz
plötzlich ihre
beiden Kinder Nina und Martin auf. Die Kinder fühlen sich im
Heim nicht
wohl und wollen ihre Mutter besuchen. Jutta, die das schlechte Gewissen
quält, beschließt, Susanne gemeinsam mit den Kindern
einen
Krankenbesuch abzustatten. Der ganze Betrug fliegt auf, die erboste
Jutta kündigt Beck und belegt Susanne mit einem dreimonatigen
Besuchsverbot.
Blondie, die fest davon überzeugt ist, schon bald an
Leukämie sterben
zu müssen, erfährt von Dr. Beck, dass sie in
Wirklichkeit kerngesund
ist. Als sie daraufhin ihre Schwester Doris, für die sie
unschuldig in
Reutlitz einsitzt, davon unterrichtet, muss sie erkennen, dass Doris
gar nicht daran denkt, die Schuld für das von ihr begangene
Verbrechen
nun auf sich zu nehmen. In ihrer Verzweiflung vertraut Blondie sich
Gitting an. Gitting ist es auch, der Blondie die nächste
schlimme
Nachricht bringt: Beim Versuch, sich ins Ausland abzusetzen, ist Doris
tödlich verunglückt. Blondie versteht die Welt nicht
mehr. Es sieht
tatsächlich so aus, als müßte sie die
nächsten 15 Jahre im Knast
verbringen.
Folge
063 - Gefährliche Gier - ausgestrahlt am 15.02.1999
Gitting hat als Juttas Urlaubsvertretung vorübergehend die
Leitung von
Reutlitz übernommen. So gewissenhaft er auch in beruflicher
Hinsicht
agiert, in Gefühlsdingen bleibt Blondie seine Achillesferse.
Schwankend
zwischen dem Gefühl, Blondie nahe sein zu wollen und seiner
Überzeugung, sich nicht mit Insassinnen einlassen zu
dürfen, kann er
Blondies Drängen schließlich nicht mehr widerstehen.
Blondie selbst verspürt in Gittings Nähe zum ersten
Mal seit ihrer
Einlieferung in den Knast wieder so etwas wie Wärme und
Geborgenheit.
Doch die Romanze der beiden ist nicht von Dauer, denn Gitting kann
seine Skrupel nicht überwinden. Unbarmherzig gibt er Blondie
den
Laufpaß und montiert dann heimlich eine
Überwachungskamera in ihrer
Zelle, um auf diese perverse Weise weiterhin seine Passion für
Blondie
ausleben zu können. In der Zwischenzeit hat auch Walter ein
Auge auf
Blondie geworfen und bietet der naiven jungen Frau Schutz und
Freundschaft an. Doch nach und nach merkt auch Blondie, was Walter in
Wahrheit von ihr will.
Uschi hat unterdessen ihre Aktivitäten gegen den Drogenhandel
in
Reutlitz wieder aufgenommen. Gemeinsam mit Walter will sie Monas
Kokaingeschäften ein Ende bereiten. Als Solveigh, eine der
Kundinnen
Monas, an einer Überdosis stirbt, kündigt Uschi den
Frauen öffentlich
eine Anti-Drogen-Kampagne ohne jede Nachsicht an ...
Folge
064 - Der Besucher - ausgestrahlt am 22.02.1999
Uschi bekommt überraschend Besuch von einem Fremden mit Namen
Hagen
Keyser, der sie wider Willen fasziniert. Hagen Keyser gibt vor, mit
Uschi über ihre Tochter sprechen zu wollen, und es zeigt sich,
dass der
Fremde über intime Kenntnisse von Uschis Verhältnis
zu Sonja verfügt.
Nach einem zweiten Besuch des mysteriösen Fremden, der seine
Absichten
weiterhin im Dunkeln beläßt, kommt Uschi der
Verdacht, dass Wolfgang,
ihr Mann, dessen Briefe sie seit einiger Zeit hat zurückgehen
lassen,
Keyser vorgeschickt hat, um den Kontakt zu ihr wieder aufleben zu
lassen.
Nach langem Zögern entschließt sie sich deshalb,
Wolfgang ein letztes
Mal zu treffen, um ihm die Endgültigkeit der Trennung
klarzumachen. Bei
Wolfgangs Besuch stellt sich jedoch heraus, dass auch er Keyser nicht
kennt. Langsam aber sicher gerät Uschi in Panik: Wer ist der
geheimnisvolle Besucher, dessen Ausstrahlung sie sich trotz aller
Vorbehalte nicht entziehen kann? Mona ist das Dealen nach dem Drogentod
einer Insassin zu heiß geworden, und sie beschließt
umzusatteln - auf
Telefonsex!
Kittler schmuggelt ihr das dazu nötige Handy in den Knast,
während Gina
draußen alles Notwendige organisiert. Binnen kurzem
läuft Monas
Geschäft auf Hochtouren, so dass sie Conny als Mitarbeiterin
anwirbt.
Dann kommt jedoch auch Walter hinter Monas lukrative
Telefonsex-Geschäfte, und nachdem sie das Handy an sich
gebracht hat,
verlangt sie von Mona, an dem Unternehmen beteiligt zu werden. Nun
besteht die Telefonsex-Agentur bereits aus drei Frauen - und das
Geschäft boomt!
Susanne kann wegen der Kontaktsperre nicht mit dem wieder aus dem Koma
erwachten Maybach reden und bittet Silke, ihn für sie zu
besuchen.
Silke erfährt, dass Maybach zwar erwacht ist, nun jedoch an
einer
unheilbaren Gesichtslähmung leidet. Als Susanne davon
erfährt, fleht
sie Silke an, sie zumindest mit Maybach telefonieren zu lassen. Silke
gestattet das Telefonat inoffiziell, und endlich kann Susanne Maybach
ihre Liebe gestehen.
Folge
065 - Bitterer Sieg - ausgestrahlt am 01.03.1999
Maybach gelingt es mit Hilfe eines juristischen Tricks, dass Susanne
ihn wieder besuchen darf. Während Susanne Maybachs
Lähmung als ein
vorübergehendes Leiden betrachtet, eröffnet Dr.
Lindner seinem
Patienten die Wahrheit: Maybach wird bald sterben. Maybach begleitet
Susannes Wiederaufnahmeverfahren so gut es geht, verheimlicht ihr
jedoch seinen Zustand, um sie nicht von ihrem Prozeß
abzulenken.
Auch von der inzwischen entlassenen Vivi bekommt Susanne
Unterstützung.
Und schließlich gewinnt Susanne den Prozeß: Das
Urteil 'Lebenslänglich'
wird in eine fünfjährige Haftstrafe umgewandelt.
Susanne ist
überglücklich. Als sie mit den anderen Insassen ihren
Sieg feiert,
überbringt ihr Jutta die Nachricht, dass Maybachs Zustand sich
dramatisch verschlechtert hat. Susanne eilt sofort ins Krankenhaus,
doch sie kann dem sterbenden Maybach nur noch in seinen letzten
Lebensmomenten zur Seite stehen.
Uschi merkt, wie wichtig ihr Hagens Besuche und seine Aufmerksamkeit
geworden sind. Sie setzt alles daran, ihn aufzuspüren und
schließlich
hat sie Erfolg. In einem langen Gespräch vertraut sie sich ihm
rückhaltlos an und genießt es, sich endlich wieder
einmal an eine
starke Schulter anlehnen zu können. Uschi hofft auf eine
Zukunft der
Beziehung zu Hagen und freut sich auf seine nächsten Besuche.
Auch Walter hat in der Zwischenzeit erkannt, dass sie Vivi nicht
wirklich vergessen kann. Das überraschende Wiedersehen mit
ihrem Bruder
Andreas, der ihr verblüffend ähnlich sieht,
läßt in Walter einen
verwegenen Plan reifen: Andreas soll für eine kurze Zeit ihren
Platz in
Reutlitz einnehmen, damit sie Vivi höchstpersönlich
einen Besuch
abstatten kann ...
Folge
066 - Hahn im Korb - ausgestrahlt am 08.03.1999
Walter will sich um jeden Preis mit Vivi versöhnen und zieht
ihren
verwegenen Plan ohne Zögern durch: Walters Bruder Andreas, der
ihr zum
Verwechseln ähnlich sieht und ihr noch einen Gefallen
schuldet, soll
für einige Tage ihren Platz in Reutlitz einnehmen. Nach
Kleidertausch
und dem Ankleben eines falschen Schnurrbarts im Besucherraum
läuft
alles weitere zunächst problemlos - Walter
verläßt Reutlitz unerkannt
und Andreas wird von Ilse und Mutz, die eingeweiht sind, unter die
Fittiche genommen.
Doch schon bald kommt es im Knast zu heiklen Situationen. Nicht allein
die 'businessmäßig' geforderten Sex-Telefonate und
das Lesbendasein
machen Andreas zu schaffen, sondern auch das Rauchen und die
für Walter
typische Schlampigkeit stellen für ihn unüberwindbare
Hindernisse dar.
So bleibt es nicht aus, dass sowohl Jutta als auch die
Gefängnisinsassinnen wegen der Veränderungen, die mit
Walter vor sich
gegangen zu sein scheinen, überaus mißtrauisch
werden.
Unterdessen wartet Walter in Andreas' Cadillac vor Vivis Haus. Sie will
ihr zum Geburtstag gratulieren und sie vor allem um Verzeihung bitten.
Doch Vivi läßt sich auf kein Gespräch ein.
Erst als Walter eine ganze
Nacht und einen Tag vor Vivis Haus gewartet hat, wird Vivi weich. Die
beiden versöhnen sich miteinander, und Walter kehrt
glücklich nach
Reutlitz zurück. Doch leider klappt der Rollentausch mit ihrem
Bruder -
dank Uschis mißtrauischer Aufmerksamkeit - diesmal nicht so
reibungslos
wie erhofft ...
Folge
067 - Partner fürs Leben - ausgestrahlt am 15.03.1999
Jutta und Ulrich wollen bald heiraten und haben auch schon ein Haus
für
das zukünftige Zusammenleben gefunden. Als die beiden
glücklich vor
ihrem neuen Domizil stehen, erklärt Ulrich der fassungslosen
Jutta,
dass er nicht mit Elisabeth, ihrer Mutter, zusammenziehen will. Doch
schließlich versteht Jutta Ulrichs Beweggründe und
verspricht ihm, mit
ihrer Mutter zu reden. Die Aussprache nimmt jedoch eine
unglückliche
Wendung, denn Jutta bringt es nicht fertig, Elisabeth die Lage in Ruhe
zu erklären, sondern sie schreit ihrer völlig
unvorbereiteten Mutter
die Entscheidung eines morgens brutal ins Gesicht.
Elisabeth reagiert überraschend: Sie nimmt die Lage
freundlich-resignativ zur Kenntnis - und macht Jutta damit ein
furchtbar schlechtes Gewissen. Und so ist es schließlich
Ulrich, der am
Hochzeitsmorgen verlassen wird. Jutta erklärt ihm, dass sie
sich
endgültig für das Leben mit Elisabeth entschieden hat
- der Traum von
einem anderen Leben ist für Jutta geplatzt.
Walter kehrt aus dem Bunker zurück auf die Station. Es wurmt
sie
fürchterlich, dass es ihrem Bruder Andreas gelungen ist, die
begehrte
Blondie in sein Bett zu bekommen. Walter ist fest entschlossen, bei
Blondie nun auch ihrerseits zum Ziel zu kommen. Dazu verabreicht sie
Blondie, die keinerlei Alkohol verträgt, eine ordentliche
Portion von
Ilses Aufgesetztem. Auch der zwischenzeitlich krankgeschriebene Gitting
kehrt nach Reutlitz zurück.
Jutta ist enttäuscht von seiner mangelhaften Leistung
während ihres
Urlaubs. Natürlich ahnt sie den wirklich Grund für
sein merkwürdiges
Verhalten nicht: Gitting ist nach wie vor von Blondie besessen und kann
sein perverses Spannen per Videokamera einfach nicht unterlassen.
Folge
068 - Versteckte Kamera - ausgestrahlt am 22.03.1999
Blondie entdeckt durch Zufall die Kamera, mit der Gitting sie in ihrer
Zelle heimlich beobachtet. Sie behält die Entdeckung
für sich und
beginnt ganz bewußt, für Gitting zu posieren und
sich auszuziehen.
Vorsichtig gibt sie ihm zu verstehen, dass auch sie Spaß an
der
Geschichte hat. Doch als Jutta, die ihr privates Unglück mit
Intoleranz
zu kompensieren versucht, Gitting eines abends beim Spannen erwischt,
nimmt das Spiel der beiden ein jähes Ende.
Im Glauben, seinen Job verloren zu haben, vertraut Gitting sich
Maximilian an, der ihm rät, einen Schlußstrich zu
ziehen und Reutlitz
zu verlassen. Doch zu Gittings Überraschung nimmt Jutta seine
Kündigung
nicht an, sondern begnügt sich mit Demütigungen und
der Forderung, die
Kamera sofort abzubauen.
Als Blondie das Verschwinden der Kamera bemerkt und Gitting zur Rede
stellt, kommt es zu einem heftigen Wortwechsel zwischen den beiden.
Jutta, die den Streit mitbekommt, fordert Blondies Bestrafung. Die
Festsetzung des Strafmaßes
überläßt sie Gitting, der seine neue
Gehorsamkeit grausam demonstriert: Er schickt Blondie für drei
Tage in
den Bunker.
Monas Telefonsex-Geschäft floriert, und so wirbt sie auch
Jeanette,
Blondie und Ilse als Mitarbeiterinnen an. Während Jeanette
sofort
bereit ist und Blondie nur aufgrund von Walters Widerstand ablehnt,
zögert Ilse lange. Schließlich willigt sie aber doch
ein, denn von dem
verdienten Geld kann sie Gregor ein dringend benötigtes
Diktiergerät
kaufen.
Folge
069 - Falsche Freunde - ausgestrahlt am 29.03.1999
Als Uschi Mutz mit Hagen Keyser bekanntmacht, überkommt Mutz
eine
unbestimmte, aber schreckliche Ahnung. Mutz möchte Uschi vor
dem
undurchsichtigen Hagen warnen, den sie für das personifizierte
Böse
hält. Doch selbst Pfarrer Maximilian tut Mutz'
Befürchtungen als
haltlos und übertrieben ab.
In ihrer Hilflosigkeit versucht Mutz mit rabiaten Mitteln, ein erneutes
Treffen zwischen Uschi und Hagen zu verhindern. Damit erreicht sie
jedoch nur, dass Hagen einen plötzlichen Wutanfall bekommt und
Uschi
sich voller Zorn endgültig von ihr zurückzieht. Ilse
bekommt endlich
Freigang und kann Gregor mit dem dringend benötigten
Diktiergerät
überraschen.
Bezahlt hat sie es mit dem Geld für den ihr nach wie vor
widerlichen
Job in Monas Telefonsexring. Doch als Gregor sie zu einer Kaffeetafel
mit seinem Professorenkollegen Linsel und dessen Frau einlädt,
ist
Ilses Selbstwertgefühl wieder aufgerichtet. Dann stellt sich
zu Ilses
Entsetzen allerdings heraus, dass Professor Linsel einer ihrer
Stammkunden ist. Als der Professor Ilse beleidigend behandelt, legt sie
ihm kurzerhand ihrer beider 'Geheimnis' offen und erzwingt seinen
Rückzug.
Gregor ist überrascht über den plötzlichen
Aufbruch seiner Gäste, doch
Ilse wiegelt ab - sie ahnt nicht, dass der Professor bereits
böse
Rachepläne schmiedet. Auf der Krankenstation in Reutlitz ist
die Stelle
von Dr. Beck noch immer nicht besetzt, und es herrschen chaotische
Zustände. Nach den Erfahrungen der letzten Zeit
möchte Jutta die Stelle
lieber mit einer Frau besetzen, doch als sie dem ihr gesandten Dr.
Stein gegenübersitzt, scheint ihr der schüchterne Typ
mit der
Hornbrille eine gute Alternative. In Juttas Augen ist Dr. Stein kein
echter Mann, wie die Frauen ihn mögen. Das sieht Blondie
allerdings
ganz anders ...
Folge
070 - Unter Mordverdacht - ausgestrahlt am 12.04.1999
Walters Bruder wird des Mordes an Wolfgang König
verdächtigt. Doch der
Tag, an dem Wolfgang starb, war genau der Tag, an dem Walter mit ihrem
Bruder die Rollen getauscht hatte und dieser in Reutlitz
einsaß. Um
ihren Bruder zu schützen, muss Walter Jutta die Wahrheit
gestehen. Das
Eingeständnis des Rollentauschs hat für Walter
schwerwiegende
Konsequenzen, denn nun gerät sie selbst in den Verdacht, die
Mörderin
zu sein. Obgleich Walter vehement ihre Unschuld beteuert, muss sie mit
einem neuen Prozeß wegen Totschlags rechnen.
Walter fühlt sich von allen mißverstanden und
ungerecht behandelt. Als
sie in dieser Notlage Blondie auffordert, als Freundin zu ihr zu
stehen, erlebt sie auch hier eine böse Überraschung:
Blondie erinnert
Walter wütend daran, dass es zwischen ihnen beiden keine
Liebesbeziehung, sondern ausschließlich eine
Sex-Affäre gäbe. Walter
ist derart zornig über Blondies Zurückweisung, dass
sie Dr. Stein
verprügelt, als dieser Blondie nach einem Sportunfall helfen
will.
Auch Ilse erlebt eine schwere Zeit, denn Gregor hat herausgefunden,
dass sie für den Telefonsexring arbeitet. Er kommt nach
Reutlitz, um
Ilse das von ihrem 'schmutzigen Geld' gekaufte Diktiergerät
zurückzugeben. Ilse ist durch Gregors unnachsichtige Haltung
ihr
gegenüber tief verletzt und beschließt trotz ihrer
großen Liebe zu
Gregor, die Beziehung zu beenden.
Folge 071 - Blondie
greift an - ausgestrahlt am 19.04.1999
Blondie erlebt eine bittere Niederlage, als sie eine direkte
Annäherung
an Dr. Christoph Stein versucht und von dem jungen Arzt brüsk
zurückgewiesen wird. Blondie ist erschüttert, denn
bisher hat sich noch
kein Mann ihren Reizen verweigert. Als sie von der Abweisung Christophs
erzählt, mutmaßt Walter, Stein sei mit Sicherheit
homosexuell. Schnell
wird Walters Vermutung zum allgemeinen Gerücht, und Jutta ist
froh über
diese 'Tatsache', denn sie hofft, dass es nun keinerlei sexuelle
Spannungen zwischen den Frauen und Stein geben werde.
Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus: Stein fühlt sich im
Grunde
seines Herzens heftig zu der attraktiven Blondie hingezogen, hat jedoch
große Angst vor Frauen und davor, Ärger zu bekommen.
Aber Blondie ist
hartnäckig, und so kommt es schließlich zum ersten
Kuß zwischen den
beiden.
Jutta hat die Trennung von Ulrich noch immer nicht verkraftet und
schikaniert die Frauen deshalb immer noch völlig
unkontrolliert.
Maximilian will ihr helfen - auch um die Frauen zu schützen -
doch
Jutta lehnt es ab, mit ihm über ihre privaten Probleme zu
sprechen. Als
Jutta die Frauen schließlich sogar dazu verpflichten will,
sonntags
unbezahlte Überstunden in der Wäscherei zu machen,
organisiert
Maximilian mit Silkes Hilfe einen Protestgottesdienst in der Kapelle.
Damit sind Jutta und Maximilian zu offenen Gegnern geworden.
Marlies Teubner wird aus der Reha-Klinik entlassen und Susannes Kinder
können wieder zu ihr ziehen. Marlies scheint nach dem
überstandenen
Herzanfall besonnener geworden zu sein. Als Nina und Martin jedoch
nicht zu einem angekündigten Besuch bei Susanne erscheinen,
vermutet
diese, dass erneut Marlies dahinter steckt. Diesmal liegt der Fall
allerdings anders: Nina gesteht Susanne, dass sie ihren ersten Freund
hat und wegen einer Verabredung mit ihm nicht ins Gefängnis
gekommen
ist. Susanne muss erkennen, dass Nina erwachsen wird und beginnt,
eigene Wege zu gehen.
Folge 072 -
Durchgebrannt - ausgestrahlt am 26.04.1999
Conny kann es nicht länger ertragen, eingesperrt zu sein. Als
sie
Maximilians Gefängnisschlüssel auf dem Altar liegen
sieht, greift sie
zu. Doch bevor sie aus der Sakristei fliehen kann, wird sie von
Maximilian ertappt. Als Jutta dazukommt, wird die Situation
für den
Pfarrer kritisch, da Jutta nach dem Protestgottesdienst nur auf eine
Gelegenheit wartet, um Maximilian feuern zu können.
Dennoch hilft der Pfarrer Conny uneigennützig mit einer
Ausrede. Conny
zeigt sich allerdings wenig dankbar, sondern startet mit Kittlers Hilfe
sofort einen zweiten Fluchtversuch, der jedoch ebenfalls entdeckt wird.
Um sich vor dem Bunker zu retten, beschuldigt Conny Maximilian, ihr den
Weg bis zur Außenmauer geöffnet zu haben.
Jutta entläßt Maximilian daraufhin. Als Conny
dennoch in den Bunker
muss, flippt sie dort völlig aus und fügt sich selbst
in einem
Tobsuchtsanfall schwere Kopfverletzungen zu. Mutz trifft unterdessen im
Besucherraum zufällig auf den ihr zutiefst verhaßten
Hagen. Dieser
droht Mutz, dass etwas Furchtbares eintreten werde, falls sie sich
weiterhin in seine Beziehung zu Uschi einmischen sollte. Doch schon
bald zeigt sich, dass Mutz gar nichts mehr ausrichten kann, da Uschi
bereits rettungslos in Hagens Bann steht.
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